Centre de detention Palezieux
Wettbewerb, 2009. Kanton Waadt. Die Jugendstrafvollzugsanstalt liegt eingebettet in eine weite Landschaft. In dieser Dimension wird ein klar abgestecktes Karrée gelegt, das durch die Aussenmauer gebildet wird und so das Gefängnis zu einer in sich abgeschlossenen Parzelle macht.
Dem Gefängnis ist im westlichen Bereich der Parkplatz vorgelagert, auf dem Besucher und Mitarbeiter parken und dann zu Fuss den Gefängnishof betreten. In das Rechteck der Mauer wird eine lange geknickte Gebäudeform gelegt die zwei grosse Aussenräume freigibt. Der Nordwestliche Hof ist der Eingangshof, der einerseits in seiner Grösse durch den Fahzeugverkehr der Anlieferung bestimmt wird, andererseits aber auch einen gewissen Abstand zur „Aussenwelt“ darstellt. Der südöstliche Hof ist den Wohneinheiten vorgelegt und ermöglicht den Insassen eine grosse Distanz zur Mauer und dadurch ein besonderes Mass an visueller Freiheit. Hier ist auch Platz für die sportlichen Aktivitäten. Die Balkone sind damit in einen grossen Freiraum innerhalb der Mauer integriert.
Die unterschiedlichen Nutzungen sind wie auf einer Perlenkette an der Haupterschliessung aufgereiht.

