Spital Wattwil
Wettbewerb, 2009. Im Zuge der Totalsanierung des Spitals Wattwil gilt es die Chance zu nutzen, die Gebäudestruktur als Gesamtes zu überdenken und sie aufgrund einer klaren und zukunftsweisenden Ausbaustrategie umzunutzen und zu ergänzen.
Die bauliche Integration des neuen Volumens in die Spitalstruktur, das Quartier und den eindrücklichen Baumbestand sowie das Ausformen einer Gesamtkubatur sind die städtebaulichen Leitideen des Entwurfs. Der bestehende Trakt B wird abgebrochen und, die zweigeschossige „Platte“ in südlicher Richtung erweitert. Das neue Haupthaus ergänzt die bauliche Situation in Anlehnung an das bestehende Bettenhaus. Durch die flache Platte, sowie die spiegelbildlich angeordneten Bettenhäuser wird die zur Erfüllung des Raumprogramms notwendige Baumasse differenziert auf der Parzelle platziert: Die Gebäudehöhe kann dadurch auf der Talseite niedrig gehalten werden, während auf der (gegenüberliegen) West- Seite ein markantes Volumen den Eingang markiert.

